Donnerstag, 15. Dezember 2016

Zwei Köpfe Rotkohl, eine Kritzelei und der Vollmond

Rotkohl verzehrfertig vakuumiert in Schraubgläsern
Zwei Köpfe Rotkohl mussten gestern, wie immer im Dezember, dran glauben.  

Nach Rezept aus meinem Vogtländer Kochbüchlein und ergänzt mit Apfelessig und Zucker. Herzhaft und ganz leicht süß-sauer mögen wir unseren Rotkohl am Liebsten.


Herausgeber Sparkasse Vogtland


8 Gläser für den Vorrat und 4 für unser Essen am Heiligabend - dieses Jahr kommt die Familie bei uns zusammen - habe ich füllen können. 




Vorratshaltung Seit mehr als 10 Jahren koche ich den Rotkohl wie Marmelade ein. Ich habe es einfach mal ausprobiert, weil mir der Rotkohl nach dem Einfrieren und Auftauen nicht mehr schmeckte.

Kochendheiß in gut ausgewaschene und sterilisierte Schraubgläser füllen, Deckel drauf schrauben und auf den Kopf an einen vor Luftzug geschützten Platz auf ein Küchentuch stellen. 

Als zusätzlichen Schutz ein oder zwei Geschirrtücher drüber legen.

Beim ersten Versuch habe ich ein Glas extra zwei Jahre aufbewahrt, war alles bestens.
Hat uns prima geschmeckt!

Meine Schwester macht es inzwischen genau so, wir hatten beide noch nie Probleme.




Ein Blick auf's Rezept in meinem Vogtländer Kochbüchlein:


Rezept aus: In vogtländische Küchen geschaut


 Herausgegeben wurde es von der Sparkasse Vogtland, schade dass es von unserer Mittelbrandenburgischen Sparkasse so etwas nicht gibt.

Kleine Anekdote:
Als ich den Rotkohl fast fertig gekocht hatte, kam mein (sonst so intelligenter) Mann mit der Beichte, er habe die großen Schraubgläser aus dem Schrank im Vorratshäusle entsorgt... statt dessen brachte er Wurstgläser und ähnlich kleine Gläser. Schock!!! Was tun?

Da fiel mir ein, zum Glück hatte er den Korb Gläser für den Glascontainer noch nicht weg gebracht (darüber hatte ich mich gerade erst geärgert).
Kommando "Gläser aus dem Sammelkorb wieder rein!" (die Deckel bleiben immer bis kurz vor dem Wegbringen drauf) und dann habe ich schnell alle Gläser 2x abgewaschen, gut gespült und sterilisiert. Übrigens waren auch saubere Gläser, die ich zum Aufbewahren gereinigt hatte dabei. Mein Goldstück war der Meinung die bräuchten wir nicht. 
Und wie wir die gebraucht haben!


Nur gekritzelt.


Nicht immer gelingen die Zeichnungen. Allen, die meinen sie hätten kein Talent zum Zeichnen will ich heute mal zeigen, dass mir meine Zeichnungen auch nicht immer gelingen. 

Gestern Abend wollte ich einfach zum Entspannen noch ein bisserl die Stifte schwingen. Aber nach der Rotkohl-Einweck-Geschichte war ich so geschafft, mehr als nur ne Kritzelei ist es nicht geworden.

Macht aber nix! Ich habe mich entspannt, meine innere Ruhe wieder gefunden. Ziel erreicht.

Ein paar für mich neue Zentangle Muster habe ich dabei auch ausprobiert.



Glaskugeln mit Zentangle Mustern, inspiriert durch "Die Glasbläserin"


Habt ihr den Film am Montag auch gesehen? 

Als der Amerikaner in der Glasbläser-Werkstatt war und die Glaskugeln, die dort hingen, bewunderte, dachte ich die muss ich mit Zentangle-Mustern zeichnen. 

Naja, hätte besser sein können. Von den Buchstaben ganz zu schweigen...



Vollmond


Am heutigen Abend waren wir in Berlin. Als wir dort aus dem Haus kamen, leuchtete der Mond eindrucksvoll durch die Äste des Baums vor dem Haus.

Klar, das musste ich fest halten!



Vollmond leuchtet durch die Äste des alten Baum in Berlin Tempelhof



Vielen Dank für Eure netten Kommentare zu meinem Stern.

Habt einen schönen Donnerstag!

Alles Liebe
Marle




5 Kommentare:

  1. Liebe Marle,
    die Geschichte mit den Gläsern in leichter Variation ist hier auch schon passiert. ("So viele Gläser brauchen wir doch gar nicht...").
    Den Film habe ich mir auch angeschaut. Hat mir gefallen.
    Laß dich nicht entmutigen, wenn das Zeichnen mal nicht so leicht von der Hand geht. Übung ist immer gut!
    Viel Spaß weiterhin beim Zeichnen und LG Doris :o)

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  2. Liebe Marle,
    guten Morgen! Hmmm, wie lecker Dein Rotkrautvorrat ist :O) Meine Mama macht auhc heute noch ein, aber sie friert es ein, das ist ( mit ihren 85 Jahren) einfacher für sie ;O)
    Die Glaskugeln sind herrlich...ja, den Film haben wir auch gesehen, der hätte können ruhig noch ein bischen weitergehen ;O)
    Hab einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  3. Eine tolle Idee, den Rotkohl so einzuwecken und damit einen Vorrat schon für Weihnachten zu haben.Vom Rezept her, bereite ich ihn auch so ähnlich zu.Ich mag solche mystischen Bilder vom Mond auch sehr;-)

    LG Klaudia

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  4. Liebe Marle,
    dein Rotkraut schmeckt bestimmt sehr lecker. So leicht süß-sauer mögen wir ihn auch. Aber ich habe ihn noch nie eingekocht. Deine Zeichnung ist wieder sehr schön geworden. Nein, das ist keine Kritzelei. Das ist ein schönes Bild. Dein Mondfoto ist toll. Sieht ein bisschen gespenstisch aus.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  5. Ich gestehe, ich bin zu faul, Rotkohl einzukochen. Und so große Gläser, da müsste ich Weckgläser nehmen. Oder Gurkengläser würden ja auch geben. Denn wenn ich Rotkohl koche, dann immer gleich zwei gekaufte Gläser. Allerdings werden die noch verfeinert. Ich wünsche euch guten Appetit mit eurem Rotkohl.
    Dein Mondbild schaut sehr fein aus.
    Ich wünsche dir auch gleich ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. So langsam komme ich wieder in die Spur.
    Winkegrüße Lari

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